«Was passiert bei so einem Coaching?» werde ich oft gefragt. Hier in der Schweiz ist es noch nicht so verbreitet, sich coachen zu lassen – ausser vielleicht im Business und Sport – und viele wissen nicht so genau, was Coaching eigentlich ist. Vielleicht geht es dir auch so – aber du würdest dich grundsätzlich dafür interessieren?

In diesem Artikel beantworte ich die häufigsten Fragen zum Thema Coaching und zeige dir, wie ich als Mentorin arbeite – eine Rolle, die Coaching, Beratung und Training vereint. Denn gute Begleitung lässt sich nicht in eine einzige Schublade stecken.

In diesem Artikel findest du unter anderem Antworten auf Fragen wie:

  • Was ist Coaching?
  • Kann Coaching die mentale Gesundheit stärken?
  • Für wen ist Coaching passend?
  • Für wen passt Coaching nicht?
  • Was ist der Unterschied zwischen Coaching, Beratung, Training und Mentoring?
  • Wie finde ich eine:n passende:n Coach?
  • Wie arbeitet ein:e Coach?
  • Was sind typische Themen für ein Coaching?

Coaching ist Transformation

Meine sehr kurze Antwort auf die Frage „Was ist Coaching?“ wäre: Coaching ist Transformation. Du bist mit etwas in deinem Alltag unzufrieden, suchst Klarheit oder möchtest eine Veränderung anstossen? Ein Coach steht an deiner Seite, um gemeinsam mit dir Wege zu finden, die wirklich zu dir passen – individuell, ressourcenorientiert und lösungsfokussiert.

Coaching bedeutet nicht, dass dir jemand sagt, wie du dein Leben gestalten sollst. Es bedeutet vielmehr, einen sicheren Rahmen zu schaffen, in dem du dich selbst besser verstehst, neue Perspektiven einnimmst und in deinem eigenen Tempo Veränderung gestaltest.

Im Coaching gilt der Grundsatz: Du bist Expert:in für dein Leben – und ich begleite dich dabei, deine eigene Lösung zu finden.

Ein Coach oder eine Mentorin bringt methodische Kompetenz, Erfahrung mit Veränderungsprozessen und eine achtsame Haltung mit – aber keine vorgefertigten Antworten. Ich glaube daran, dass die Lösung bereits in dir vorhanden ist. Meine Aufgabe ist es, durch Fragen, Impulse, aktives Zuhören und systemische Perspektiven deine Selbstwahrnehmung zu erweitern und deine Selbstwirksamkeit zu stärken.

„Coaching ist Hilfe zur Selbsthilfe.“

Coaching ist ein gemeinsamer Prozess. Wir klären dein Anliegen, formulieren Ziele und machen uns auf die Suche nach Möglichkeiten. Dabei arbeite ich nicht als Ratgeberin, sondern als Prozessbegleiterin. Ich helfe dir, deine inneren Blockaden zu erkennen, hinderliche Muster zu hinterfragen, und Ressourcen zu aktivieren, die dir bisher vielleicht gar nicht bewusst waren.

Dabei spielt die Qualität der Beziehung eine zentrale Rolle: Vertrauen, Freiwilligkeit, gegenseitiger Respekt und Transparenz sind grundlegende Elemente eines guten Coachings. Es braucht einen Raum, in dem du dich sicher und angenommen fühlst, um wirklich etwas in Bewegung zu bringen.

Ein Coach oder eine Mentorin muss nicht Expertin für dein Thema oder deine Branche sein. Viel wichtiger ist der Blick von oben aufs Ganze – ein systemischer Blick, der Zusammenhänge erkennt, blinde Flecken sichtbar macht und Entwicklung ermöglicht.

Je nach Anliegen und Ausrichtung gibt es heute viele Formen des Coachings: z. B. Business Coaching, Personal Coaching, Systemisches Coaching, Mental Coaching, Life Coaching oder auch Integrales Coaching. In meiner Arbeit verbinde ich Elemente daraus, um die Begleitung so individuell und wirksam wie möglich zu gestalten.

Coaching ist damit keine kurzfristige Problemlösung, sondern ein Weg zu mehr Selbstkenntnis, Handlungsspielraum und innerer Klarheit.

Wenn du dich auf diesen Prozess einlässt, kannst du neue Möglichkeiten entdecken – nicht, weil ich sie dir zeige, sondern weil du sie in dir findest. Und manchmal braucht es dafür einfach jemanden, der dir den Spiegel hinhält, Impulse gibt, Fragen stellt – und dich nicht aufgibt.

Ist Coaching dasselbe wie Persönlichkeitsentwicklung?

Coaching kann ein Weg zur Persönlichkeitsentwicklung sein – aber nicht jede Begleitung muss dem Ziel dienen, sich ständig zu „verbessern“.
Viele Menschen haben genug von Selbstoptimierung. Sie wünschen sich vielmehr Selbstannahme, inneres Sortieren und ein wieder stimmigeres Lebensgefühl. Coaching darf genau das unterstützen: weniger funktionieren, mehr verbunden sein.
Es geht nicht darum, immer produktiver, effizienter oder erfolgreicher zu werden – sondern darum, echter zu sein.

Kann ein Coaching die mentale Gesundheit stärken?

Ja – Coaching kann präventiv und stärkend auf deine mentale Gesundheit wirken. Es ersetzt keine Therapie, aber es kann helfen, Überforderung zu reduzieren, Klarheit zu gewinnen, innere Ressourcen zu aktivieren und neue Umgangsweisen mit belastenden Situationen zu finden.
Themen wie Abgrenzung, Selbstfürsorge, Resilienz und emotionale Regulation stehen dabei oft im Mittelpunkt.

Wer lässt sich coachen?

Coaching ist längst nicht mehr ausschliesslich Führungskräften oder Sportler:innen vorbehalten. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten als wertvolle Form der Begleitung etabliert – auch und gerade für Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen. Denn Veränderung betrifft uns alle. Und manchmal wissen wir einfach nicht, wo wir anfangen sollen.

Coaching richtet sich an alle Menschen, die das Gefühl haben, in einem bestimmten Lebensbereich nicht weiterzukommen.
Das kann im beruflichen Kontext sein, etwa bei der Suche nach einer neuen Richtung, im Umgang mit belastenden Situationen, in Führungsfragen oder im Team. Es kann im privaten Kontext auftreten, bei wiederkehrenden Beziehungsmustern, im Elternsein, im Erleben von Hochsensibilität oder Überforderung im Alltag. Es kann sich auf die Gesundheit beziehen, auf die persönliche Entwicklung, auf eine diffuse Unzufriedenheit oder den Wunsch, sich selbst besser zu verstehen.

Manchmal steht ein konkretes Thema im Vordergrund – manchmal auch einfach ein diffuses inneres Unwohlsein, das sich nicht so leicht in Worte fassen lässt. Auch das ist willkommen. Denn Coaching ist ein Raum, in dem du mit allem da sein darfst – auch mit deinen Fragen, deiner Unklarheit oder deinen Widersprüchen.

Coaching für Hochsensible

Hochsensible Menschen nehmen viel wahr – feine Zwischentöne, subtile Reize, die Stimmung im Raum. Das kann bereichernd sein, aber auch anstrengend.
Im Coaching schaffen wir einen Raum, in dem du lernen kannst, mit deiner Sensibilität umzugehen, dich abzugrenzen und deine Bedürfnisse ernst zu nehmen – ohne dich ständig erklären oder rechtfertigen zu müssen.

Coaching für Hochbegabte

Hochbegabte Erwachsene denken oft viel, schnell und vernetzt – und fühlen sich gleichzeitig unverstanden, unterfordert oder fehl am Platz.
Im Coaching darfst du dich zeigen, wie du bist – mit deiner Tiefe, deiner Vielseitigkeit, deinen Widersprüchen.
Gemeinsam schauen wir, wie du dein Potenzial leben kannst, ohne dich verbiegen zu müssen – beruflich wie privat.

Coaching für Menschen mit ADHS

ADHS ist mehr als nur „Unruhe“ oder „Unaufmerksamkeit“. Es betrifft das gesamte Erleben – von Reizfiltern über Zeitgefühl bis hin zu Selbstwert und sozialer Passung.
Im Coaching unterstütze ich dich dabei, dein ADHS besser zu verstehen, Strategien zu entwickeln, die wirklich zu dir passen, und mit dir selbst konstruktiver umzugehen – ohne ständig gegen dich zu kämpfen.

Coaching für andere neurodivergente Personen

Ob Autismus, Dyspraxie, Dyskalkulie, sensorische Besonderheiten oder Mischformen – neurodivergentes Erleben ist vielfältig.
Im Coaching darfst du sein, wie du bist. Wir gehen weg vom Defizitblick und hin zu deinen Stärken, deinem Umgang mit Herausforderungen, deiner Selbstfürsorge.
Ich begleite dich dabei, dein Leben so zu gestalten, dass es zu deiner Art zu denken, fühlen und funktionieren passt.

Für wen ist Coaching nicht geeignet?

Coaching setzt Veränderungsbereitschaft und eine gewisse Selbstverantwortung voraus. Wer erwartet, dass jemand anderes das Problem für einen löst, wird im Coaching eher enttäuscht sein.

Nicht geeignet ist Coaching daher für Menschen, die:

  • ausschliesslich nach Lösungen im Aussen suchen, ohne ihre eigene Rolle reflektieren zu wollen.
  • sich grundsätzlich nicht mit inneren Prozessen, Emotionen oder Denkweisen auseinandersetzen möchten.
  • nicht bereit sind, in einen offenen und ehrlichen Austausch zu gehen.
  • sich in einer akuten psychischen Krise befinden, bei der eine therapeutische oder psychiatrische Begleitung angezeigt wäre.

Ich bin keine Therapeutin. Coaching ersetzt keine Therapie. Wenn sich im Gespräch zeigt, dass therapeutische Unterstützung notwendig oder hilfreicher wäre, spreche ich das offen an und kann geeignete Fachstellen oder Anlaufstellen empfehlen.

Coaching ist dann sinnvoll, wenn du spürst: Ich möchte etwas verändern – aber ich brauche jemanden an meiner Seite, der mir hilft, Klarheit zu gewinnen, Blockaden zu lösen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Und: Wenn du bereit bist, dich selbst mit neuen Augen zu betrachten – wohlwollend, ehrlich und neugierig.

Was macht einen guten Coach aus?

Coaching ist kein geschützter Begriff. Theoretisch kann sich jede Person „Coach“ nennen – unabhängig von Ausbildung, Haltung oder Erfahrung. Umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen: Was macht einen guten Coach wirklich aus?

Ein guter Coach begleitet nicht einfach nur Gespräche. Er oder sie schafft einen Raum für Entwicklung – einen Raum, in dem du dich sicher fühlen kannst, in dem du wachsen darfst, ohne bewertet oder gedrängt zu werden. Einen Raum, in dem du dich mit deiner Komplexität zeigen darfst – auch mit den Teilen, die du vielleicht selbst noch nicht ganz verstehst.

Ein guter Coach… (oder eine gute Coach)

  • kennt die eigenen Grenzen – Coaching ist keine Therapie. Ein verantwortungsvoller Coach erkennt, wenn andere Fachrichtungen gefragt sind, und kann Menschen entsprechend weiterverweisen.
  • hört aktiv zu – präsent, wertfrei, empathisch. Nicht nur auf das, was gesagt wird, sondern auch auf das, was zwischen den Zeilen mitschwingt. Echtes Zuhören bedeutet, da zu sein – ohne zu unterbrechen, zu interpretieren oder vorschnelle Lösungen zu präsentieren.
  • stellt gezielte Fragen, die nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern in die Tiefe führen. Fragen, die dich ins Nachdenken bringen, neue Perspektiven eröffnen und bisher unbewusste Aspekte zugänglich machen.
  • arbeitet systemisch – das heisst: Du wirst nicht isoliert betrachtet, sondern im Kontext deiner Geschichte, deiner Beziehungen, deines Umfelds. Denn oft liegt die Lösung nicht nur in uns selbst, sondern auch in der Art, wie wir mit anderen verbunden sind.
  • ist ressourcenorientiert – der Blick richtet sich auf deine Stärken, Fähigkeiten und Potenziale. Natürlich dürfen auch Probleme, Zweifel oder Sorgen Raum haben – aber der Fokus bleibt auf dem, was möglich ist.
  • schafft einen sicheren Raum – emotional, kommunikativ und strukturell. Ohne diesen Raum ist echte Veränderung kaum möglich. Vertrauen, Verschwiegenheit und Freiwilligkeit sind dabei zentrale Säulen.
  • hat eine klare innere Haltung – basierend auf einem positiven Menschenbild, einer ethischen Orientierung und reflektierter Selbstwahrnehmung.
  • ist methodisch sicher und flexibel – ein guter Coach kennt verschiedene Methoden, Tools und Modelle, wendet sie jedoch nicht mechanisch an, sondern wählt sie passend zur Person und zur Situation. Es geht nicht darum, möglichst viel einzusetzen – sondern sinnvoll und wirksam.

Und was machst du, wenn du nicht sicher bist, ob du eine:n gute:n Coach erwischt hast? Ansprechen. Ist die Person wirklich auf Augenhöhe, kann sie darauf eingehen und mit dir reflektieren oder erklären. Falls nicht – jemand Neues suchen.

Wie kann ich eine:n passende:n Coach finden?

Ein guter Coach passt nicht nur fachlich zu dir, sondern auch menschlich. Die Beziehungsebene ist entscheidend – du solltest dich sicher, gesehen und respektiert fühlen.
Achte bei der Auswahl auf Erfahrung, Haltung, Aus- und Weiterbildung sowie darauf, ob sich die Person in komplexen oder sensiblen Themen (z. B. Hochsensibilität oder Neurodivergenz) auskennt.
Ein unverbindliches Erstgespräch kann helfen, herauszufinden, ob die Chemie stimmt. Höre auf dein Gefühl – du darfst kritisch wählen.

Coach, Berater:in, Trainer:in – oder Mentor:in?

Als Mentorin vereine ich drei Perspektiven – Coach, Beraterin und Trainerin. Ich begleite Menschen nicht nur methodisch, sondern auch menschlich, mit dem Wissen, dass Entwicklung nicht linear verläuft und nicht jeder Mensch mit der gleichen Herangehensweise weiterkommt. Manche Situationen brauchen offene Fragen, andere klares Wissen oder gezieltes Üben. Und oft braucht es all das im Wechsel.

Viele Ressourcen schlummern bereits in den Menschen; als Coach sehe ich es als meine Aufgabe, diese Potenziale zu wecken und gezielt Veränderungen zu begleiten. Dabei setze ich auf eine starke, vertrauensvolle Beziehung, die durch Empathie und gezielte Methoden gestützt wird. Besonders wichtig ist mir, den Körper in den Prozess einzubeziehen. Herausforderungen und Ziele sollten nicht nur gedanklich erfasst, sondern auch körperlich erlebt und gefühlt werden. In meiner Arbeit lege ich daher grossen Wert darauf, die Selbstreflexion meiner Klient:innen zu fördern. Durch gezielte Fragen unterstütze ich sie dabei, ihre eigenen Muster und Verhaltensweisen zu hinterfragen und tief verwurzelte Überzeugungen zu erkennen. Mein Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Erkenntnisse wachsen können und meine Klient:innen ihre Potenziale voll entfalten.

In meiner Funktion als Beraterin biete ich Hintergrundwissen, Informationen und Tipps, die in anderen Systemen oder bei anderen Menschen erfolgreich waren. Besonders im Bereich der Neurodivergenz ist es wichtig, spezifische Eigenheiten zu verstehen und zu berücksichtigen, auch wenn ich grundsätzlich nicht gerne in Schubladen denke, da Bedürfnisse, Denkweisen und Handlungen von denen neurotypischer Menschen stark abweichen können. So achte ich auch darauf, dass die Ideen realistisch und an die individuellen Bedürfnisse der Klient:innen angepasst sind. Dies ist besonders wichtig, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.

Als Trainerin vermittle ich Fähigkeiten und Techniken, die meine Klient:innen in ihrem beruflichen Umfeld anwenden können. Dabei lege ich besonderen Wert darauf, dass sie nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch praktische Fähigkeiten entwickeln, die ihnen im Alltag helfen. Ich arbeite eng mit meinen Klient:innen zusammen, um sicherzustellen, dass sie diese Techniken effektiv nutzen können, und unterstütze sie dabei, eventuelle Hindernisse zu überwinden. Konkret können dies Techniken aus den Bereichen Kommunikation, Konfliktlösung, aber auch Achtsamkeit oder Resilienz und Stressmanagement sein.

Diese unterschiedlichen Rollen greifen ineinander und ermöglichen es mir, meine Klient:innen ganzheitlich zu begleiten. Ich passe meine Herangehensweise flexibel an die jeweilige Situation an, um bestmöglich auf die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen einzugehen.

Wie läuft ein Mentoring bei mir ab?

Ich begegne meinen Kundinnen und Kunden auf Augenhöhe. Ich höre zu, stelle Fragen, halte den Raum – aber ich dränge mich nicht auf. Ich nehme dich ernst, so wie du bist, mit deinen Themen, deinen Eigenheiten, deiner Art zu denken und zu fühlen.

Vertraulichkeit ist für mich selbstverständlich. Alles, was du mitbringst, bleibt im geschützten Rahmen. Ich kommuniziere das auch klar – denn nur wer sich sicher fühlt, kann sich wirklich einlassen.

Meine Begleitung basiert auf Freiwilligkeit. Du bestimmst, worüber gesprochen wird. Du bestimmst das Tempo. Du darfst jederzeit Pausen machen, neu entscheiden oder die Richtung ändern. Ich halte den Rahmen und begleite den Prozess – aber Inhalt, Ziel und Umsetzung liegen bei dir.

Ich sehe mich nicht als diejenige, die es „besser weiss“, sondern als Prozessbegleiterin, die mitdenkt, mitfühlt, spiegelt, Impulse gibt – und dich ermutigt, deinen eigenen Weg zu finden. Mein Ziel ist es, dich in Kontakt mit dir selbst zu bringen. Denn dort liegt die Kraft für Veränderung.

Zuerst klären wir dein Anliegen: Worum geht es dir wirklich? Was möchtest du verändern? Dann schauen wir, was du schon mitbringst – an Ressourcen, Stärken und Wissen. Darauf bauen wir auf. Ich arbeite integrativ und individuell. Was wir genau tun, hängt davon ab, was du brauchst.

Meine Haltung dabei:

  • wertschätzend und ergebnisoffen
  • ich gebe keine Lösungen vor, sondern unterstütze dich, deine eigenen zu entwickeln
  • ich teile Wissen, wenn du es möchtest – aber du entscheidest, ob es zu dir passt
  • ich leite Übungen an, wenn du sie brauchst – aber du bestimmst das Tempo

Besonders häufig arbeite ich mit Menschen, die sich als sensibel, vielseitig, tiefgründig oder „anders“ empfinden – und die sich im Alltag oft missverstanden, überfordert oder ausgebremst fühlen. Viele bringen Themen wie Hochbegabung, ADHS, Hochsensibilität, chronischen Stress oder ein diffuses Gefühl von „Ich funktioniere, aber lebe nicht wirklich“ mit.

Wichtige Prinzipien meiner Arbeit

1. Freiwilligkeit und Selbstbestimmung Du bestimmst, worüber gesprochen wird, was du teilen willst und wo deine Grenzen liegen. Nichts wird erzwungen. Alles darf sein.

2. Menschlichkeit und Vertrauen Ich arbeite beziehungsorientiert. Eine vertrauensvolle Beziehung ist die Grundlage jeder Begleitung. Ich bin präsent, offen und zugewandt – damit du dich sicher fühlst.

3. Ganzheitlichkeit Ich sehe den Menschen als Ganzes: Körper, Geist, Emotionen und Umfeld. Deshalb beziehe ich den Körper ein, arbeite mit Embodiment und achte auf Signale, die jenseits der Sprache liegen.

4. Systemische Sichtweise Du bist nie isoliert – sondern eingebunden in Systeme: Familie, Arbeit, Gesellschaft. Deshalb betrachte ich immer auch das Umfeld und wie es auf dich wirkt (und umgekehrt).

5. Positives Menschenbild Ich bin davon überzeugt, dass menschliches Handeln von positiven Absichten geleitet wird. Wir alle geben unser Bestes – auch wenn es manchmal von aussen nicht so aussieht. Diese Haltung prägt meine Begleitung.

Methoden & Theorien, auf die ich mich stütze

Ich kombiniere verschiedene Ansätze, je nach Anliegen:

  • Systemischer Ansatz: Du bist Teil eines grösseren Ganzen. Wir beziehen deine Beziehungen und dein Umfeld mit ein.
  • Aktives Zuhören: Empathie, Authentizität und Akzeptanz bilden die Basis.
  • Positive Psychologie: Wir arbeiten mit deinen Stärken, nicht gegen deine Schwächen.
  • Mental-Coaching & Hypnocoaching: Ressourcen aktivieren, unbewusste Muster sichtbar machen, neue innere Bilder etablieren.
  • Psychosomatisches Gesundheitscoaching: Wenn Körper und Seele nicht mehr im Gleichgewicht sind.
  • Journaling: Schreiben hat eine unglaubliche Kraft, diese nutze ich sehr gern zwischen persönlichen Gesprächen oder auch im «Selbstcoaching».
  • Körperarbeit / Embodiment: Innere Prozesse sichtbar und spürbar machen.

Ich bilde mich kontinuierlich weiter – durch Fachliteratur, Studien, Seminare und eigene Reflexion. Wissenschaftlich fundiert und zugleich persönlich erprobt.

Typische Themen in Coachings

  • Entscheidungen treffen
  • Hochsensibilität, Hochbegabung oder Neurodivergenz besser verstehen und den Alltag entsprechend anpassen
  • Umgang mit Stress, Reizüberflutung oder chronischer Über- oder Unterforderung
  • Klarheit über die eigenen Werte, Ziele und Wünsche
  • Sich selber besser abgrenzen lernen, Grenzen setzen
  • Umgang mit dem Hochstapler Syndrome oder Phänomen (Impostor Syndrome)
  • Veränderungen gestalten (beruflich oder privat)
  • Selbstvertrauen stärken
  • Raus aus dem People Pleasing
  • Emotionsregulation und Resilienz
  • Sich selbst besser verstehen und annehmen
  • Loslassen alter Muster
  • Wieder in Verbindung kommen – mit sich selbst, mit anderen

Mein Ziel als Begleiterin

Ich möchte einen Raum schaffen, in dem Erkenntnisse wachsen können – ohne Druck, ohne Perfektionismus, ohne Scham. Ein Raum, in dem du dich selbst erkennst, annimmst und deinen ganz eigenen Weg gehst.

Für mich bedeutet Begleitung immer auch Selbstermächtigung. Ich begleite dich so lange, bis du deinen Weg alleine weitergehen kannst – gestärkt, klarer, verbundener.

Wenn du magst, lernen wir uns in einem unverbindlichen Erstgespräch kennen. Du kannst mir all deine Fragen stellen – und spüren, ob die Chemie passt.

Ich freue mich auf dich.

Was du mitbringen solltest – und was du erwarten kannst:

Wenn du neugierig auf dich selbst bist, bereit, ehrlich hinzuschauen, und Lust hast, Verantwortung für dein Leben zu übernehmen – dann kann Coaching oder Mentoring mit mir ein kraftvoller Weg sein. Du bekommst keine Patentrezepte, aber einen Raum für echte Veränderung, Wachstum und Klarheit.