Das Wichtigste in Kürze
- Stärken bei ADHS sind nicht jederzeit abrufbar, sie zeigen sich dann, wenn Interesse, Reizniveau und Regulation zusammenpassen.
- Eine Studie der University of Bath (2025, Psychological Medicine) hat 400 Erwachsene verglichen: Hyperfokus, Humor, Kreativität, Spontaneität, Intuition und Vorstellungskraft kamen in der ADHS-Gruppe deutlich häufiger vor, Ausdauer dagegen seltener.
- Wer die eigenen Stärken kannte und nutzte, berichtete über bessere Lebensqualität und weniger Angst, Depression und Stress.
- Die diagnostischen Kriterien erfassen ausschliesslich Schwierigkeiten, weil Diagnostik auf Beeinträchtigung aufgebaut ist.
- Am meisten bringt ein Protokoll, das nicht Erfolge festhält, sondern die Bedingungen, unter denen etwas gelingt.
Aufmerksamkeitsleistung unterdurchschnittlich, Impulskontrolle auffällig und Arbeitsgedächtnis im unteren Bereich. Das alles steht in dem Bericht über die ADHS Abklärung, welche Andrea über ihren Sohn Leo bekommen hat. Vierzehn Seiten darüber, was ihrem Kind schwerfällt, und keine einzige Zeile darüber, dass es letzte Woche zwei Stunden voll konzentriert am Papierflieger getüftelt hat, bis der endlich quer durch den Garten flog.
Das liegt weniger an der Person, die den Bericht geschrieben hat, als an den Kriterien, nach denen abgeklärt wird. Es gibt durchaus Berichte, in denen auch Ressourcen und Stärken vorkommen. Vorgesehen ist es im diagnostischen Raster hingegen meist nicht, denn dort geht es um Beeinträchtigung, und ohne belegte Schwierigkeiten im Alltag gäbe es weder Diagnose noch Zugang zu Unterstützung. Zurück bleibt trotzdem oft ein Bild, das die Hälfte weglässt, und dieses halbe Bild wandert in Elterngespräche, in Förderpläne und irgendwann möglicherweise sogar in den Kopf deines Kindes. Bis vor kurzem stand übrigens auch in der Forschung erstaunlich wenig über ADHS Stärken.
In diesem Artikel
Diagnostischen Kriterien bei ADHS
Die Kriterien, nach denen ADHS in ICD-11 und DSM-5 beschrieben wird, sind eine Liste von Dingen, die nicht gut funktionieren: Übersieht Details, verliert Gegenstände, unterbricht andere und hält bei längeren Aufgaben nicht durch. Als Werkzeug für eine Diagnose ist das in Ordnung, als Menschenbild finde ich es viel zu defizitorientiert, weil kein einziges Kriterium danach fragt, was dieses Kind besonders gut kann.
Der Kinderpsychiater Michael Jellinek hat einmal grob hochgerechnet, dass ein Kind mit ADHS allein in der Schule bis zum Alter von zehn Jahren rund 20’000 korrigierende oder negative Kommentare hören könnte (Jellinek, 2010). Zwanzigtausend Mal „hör auf damit“, „konzentrier dich“, „warum schon wieder“. Da kann man sich gut vorstellen, dass dies Spuren hinterlassen kann.
Darum dieser Artikel, um der Schieflage etwas entgegenhalten, welche ADHS und andere Neurodivergenzen so defizitorientiert beschreibt und an neuronormativen Massstäben die Fähigkeiten von uns allen misst (also die neurotypischen Ausprägungen als Standard oder Normal hinstellt und alles was anders funktioniert daran misst). Wie der Alltag mit all den Herausforderungen trotzdem leichter werden kann, habe ich in den Alltagsstrategien bei ADHS aufgeschrieben.
Welche Stärken bei ADHS hat die Forschung gemessen?
Systematisch gemessen wurden die Stärken von ADHS erstmals 2025, in einer Studie der University of Bath, erschienen in der Fachzeitschrift Psychological Medicine. Untersucht wurden 400 Erwachsene, 200 mit ADHS-Diagnose und 200 ohne, parallelisiert nach Alter, Geschlecht, Bildung und sozioökonomischem Status. Abgefragt wurden 25 Eigenschaften, die in früheren Interviewstudien immer wieder aufgetaucht waren. Bei zehn davon schrieben sich die Menschen mit ADHS deutlich mehr zu als die Vergleichsgruppe, darunter Hyperfokus, Humor, Kreativität, Spontaneität, Intuition und Vorstellungskraft.
Bei vierzehn Eigenschaften gab es keinen Unterschied. Und bei genau einer lag die Vergleichsgruppe vorne: Ausdauer. Ein ADHS-Gehirn kann sich tiefer versenken als die meisten und trotzdem nicht auf Ansage dranbleiben.
Den zweiten Befund finde ich noch wichtiger: Wer die eigenen Stärken kannte und sie im Alltag auch einsetzte, berichtete über höheres Wohlbefinden, bessere Lebensqualität und weniger Symptome von Angst, Depression und Stress. Das galt in beiden Gruppen (die Mitteilung der University of Bath fasst es kurz zusammen). Stärken zu sehen ist also nicht bloss nett gemeint, sondern hängt messbar damit zusammen, wie es jemandem geht.
Was die Studie nicht zeigt: dass Stärken kennen automatisch glücklich macht. Es ist eine Momentaufnahme und keine Langzeitbeobachtung, alle Angaben stammen von den Teilnehmenden selbst, und untersucht wurden Erwachsene, nicht Kinder. Diese Erwachsenen waren einmal Kinder mit einem Abklärungsbericht, und was ihnen heute guttut, können wir mit unseren Kindern jetzt schon üben.
Die folgende Übersicht beinhaltet Beispiele, das heisst nicht, dass dies bei jedem AHDS-Kind so ist oder sich die eigenen Eigenschaften nicht auf völlig anders zeigen könnten.
| Stärke aus der Studie | Wie sie im Alltag aussieht | Was sie zum Auftauchen braucht |
| Hyperfokus | Zwei Stunden am Papierflieger, ohne Hunger, ohne Blick auf die Uhr | Echtes Interesse und niemand, der alle zehn Minuten etwas von einem will |
| Kreativität | Lösungen, auf die im Raum sonst niemand kommt | Eine Aufgabe, die offen genug ist für mehrere Wege |
| Humor | Der Kommentar, der die ganze Klasse zum Lachen bringt | Ein Umfeld, in dem Blödeln nicht sofort als Stören gilt |
| Spontaneität | Sofort dabei, wenn etwas Neues auftaucht | Pläne, die kurzfristig noch geändert werden dürfen |
| Intuition | Merkt vor allen anderen, dass die Stimmung im Raum kippt | Erwachsene, die diese Wahrnehmung ernst nehmen statt sie wegzureden |
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Damit Stärken überhaupt sichtbar werden, muss der Alltag genug Luft lassen. Beim Verkleinern von Anforderungen hilft der „Anforderungs-Zerleger“ bei den kleinen Hilfen für den Alltag.
Warum „Superkraft“ trotzdem das falsche Wort bleibt
Ich finde es nach wie vor mühsam, wenn in sozialen Medien steht, ADHS sei eine Superkraft. Für die meisten fühlt es sich nicht so an, und es muss sich auch nicht so anfühlen. Ein Kind, das morgens vierzig Minuten für zwei Socken braucht, hat nichts von der Information, dass sein Gehirn eigentlich ein Geschenk sei.
Die wenigsten Eltern, welche Kinder mit ADHS begleiten würden dies als Superkraft bezeichnen. Denn es bringt Herausforderungen mit und wir leben in einem System und einer Gesellschaft, welche Dinge von uns erwartet, die wir mit ADHS weniger gut erreichen können. Dadurch fühlt es sich einfach nicht nur wie eine Superkraft an. Warum mir dieses Framing so quer geht, habe ich schon einmal ausführlicher beschrieben, damals weder als Umerziehen noch als Superkraft.
Nicht Superkraft, nicht Defizit, sondern eine Eigenschaft mit Bedingungen. Hyperfokus ist kein Talent, das dein Kind jederzeit abrufen kann, und Impulsivität ist nicht einfach die dunkle Seite der Spontaneität. In beiden Fällen arbeitet dasselbe Gehirn, und was daraus wird, entscheidet zu einem grossen Teil die Umgebung.
Zwei Bücher, die diesen Blick gut treffen: Saskia Niechzial hat „Ein Kopf voll Gold. Was neurodivergente Kinder brauchen und wie wir sie stärken können*“ geschrieben mit vielen praktischen Tipps und Infos zu Neurodivergenzen unter anderem aus ihrer Sicht aus Lehrperson. Und Edward Hallowell und John Ratey haben „ADHS ist kein Makel*“ geschrieben, älter, stellenweise sehr amerikanisch im Ton, aber in der Grundhaltung nach wie vor stark.
Stärken brauchen eine passender Umgebung
Hyperfokus ist ein Zustand tiefer, schwer unterbrechbarer Konzentration, der bei echtem Interesse von selbst entsteht und sich nicht auf Ansage herstellen lässt. Er lässt sich also nicht bestellen, nicht als Hausaufgabenstrategie verordnen und nicht in ein Zeitfenster von 16 bis 16.30 Uhr schieben. Er taucht auf, wenn Interesse, Reizniveau und Regulation zusammenpassen, und er verschwindet, sobald eine dieser drei Bedingungen kippt. Warum das so ist, hängt an der Art, wie Aufmerksamkeit und Motivation gesteuert werden, und darüber steht mehr in was im ADHS-Gehirn tatsächlich passiert. Wann bei deinem Kind diese drei Bedingungen zusammenpassen, finden wir in einer Kurz-Session an euren konkreten Situationen heraus.
Deshalb sieht dieselbe Eigenschaft je nach Ort so verschieden aus. Zuhause auf dem Teppich: vertieft, ausdauernd, erfinderisch. In der Schule am Gruppentisch mit sechs anderen Kindern: abgelenkt, langsam, „arbeitet nicht mit“. Nicht das Kind hat gewechselt, die Bedingungen haben gewechselt. Dass Barrieren im Umfeld entstehen und nicht im Kind, ist keine freundliche Umdeutung, sondern die nüchternste Beschreibung dessen, was da passiert. Und wenn eine Umgebung dauerhaft nicht passt, bleibt es selten bei schlechteren Noten. Dann kommt Bauchweh am Sonntagabend, und in manchen Familien irgendwann der Punkt, an dem Schule zur echten Überforderung wird.
Was Stärken bei ADHS zum Auftauchen brauchen:
- Echtes Interesse, nicht ein Thema, das jemand für interessant erklärt hat
- Genug Regulation im Tank, denn ein überreiztes Gehirn kommt nicht in die Tiefe
- Wenig Publikum, weil Beobachtetwerden Kapazität frisst
- Zeit, die nicht mitten im besten Moment hart abgeschnitten wird
- Die Erlaubnis, wieder auszusteigen, ohne dass es als Aufgeben gilt
- Erwachsene, die das Ergebnis nicht sofort bewerten
Kein einziger dieser sechs Punkte ist eine Eigenschaft deines Kindes, alle sechs sind Bedingungen, die wir mitgestalten.
Stärken deines ADHS-Kindes im Alltag sichtbar machen
Während der oft langen Wartezeit auf eine Abklärung empfehle ich Eltern, ein Tagebuch zu führen. Meistens landen darin die schwierigen Situationen, weil die sich von selbst aufdrängen. Ich würde eine zweite Liste danebenstellen, mit zwei Fragen: Wann lief heute etwas gut, und was war in diesem Moment anders als sonst?
Diese zweite Liste ist wertvoller, als sie aussieht. Sie sammelt nämlich keine Erfolge, sondern Bedingungen. Nach drei Wochen steht dort vielleicht: klappt nachmittags, morgens nie. Braucht Kopfhörer. Braucht, dass niemand danebensitzt und zuschaut. Das ist die Bauanleitung für alles, was danach kommt, von den Hausaufgaben über den Nachteilsausgleich in der Schule bis zur Frage, welche Sportart für dieses Kind überhaupt Sinn ergibt.
Zusätzlich zu dieser "was-heute-alles-gut-war-und-warum-Liste" ist es auch wundervoll eine wirkliche Stärke-Liste zu führen. Wenn dein Kind schon grösser ist, vielleicht auch gemeinsam. Da schreibt ihr alles auf, was dein Kind besonders gut kann. Das ist nicht nur prima, um die Stärken sichtbar zu machen, sondern diese Liste bringt deinem Kind sehr viel Selbstvertrauen und dir einen positiveren Blick.
Beim Benennen der Dinge, die toll laufen und die das Kind besonders gut kann gilt dasselbe wie beim Loben überhaupt. „Toll gemacht“ bringt wenig oder schadet sogar. „Du hast dreimal neu angefangen, bis der Flieger geflogen ist“ bringt viel, weil es beschreibt statt bewertet. Und die stärkste Frage ist ohnehin die, die dein Kind selbst beantwortet: „Was ist dir heute leicht gefallen?“ Anfangs hat dein Kind darauf vielleicht noch keine Antwort, dann kannst du einspringen und beschreiben, was dir gefallen hat und was dir mit deinem Kind besonders viel Freude bereitet hat. Irgendwann kann dein Kind dann vielleicht ebenfalls diese Frage beantworten.
Was hat ADHS bei deinem Kind mit dir selbst zu tun?
ADHS ist zu 70 bis 80 Prozent erblich (Faraone & Larsson, 2019). Wenn du also hier sitzt und diesen Artikel liest kann es sehr gut sein, dass du auch ein ADHS mitbringst. Wer anfängt, beim Kind nach Bedingungen statt nach Fehlern zu suchen, macht das nach einer Weile auch bei sich. Und merkt dann vielleicht, dass der eigene Dauerärger über die verlorene Konzentration nie ein Charakterproblem war, sondern eine Frage der Umstände. Falls dich das gerade abholt, lohnt sich ein Blick auf Neurodivergenzen und was sie im Familienalltag bedeuten.
Und das ist der eigentliche Punkt an dieser Studie. Kinder, die früh lernen, ihre Stärken zu benennen und die Bedingungen dafür zu bauen, nehmen genau das mit ins Erwachsenenleben. Sie müssen es dann nicht mit vierzig in einer Therapie nachholen oder es sich mühsam mit 37 verschiedenen Ratgebern selbst erarbeiten. Die Erwachsenen, die es mit ihnen üben, haben nebenbei selbst etwas davon.
Was fällt dir als Erstes ein, wenn du an einen Moment denkst, in dem dein Kind ganz in etwas versunken war? Und was war da anders als sonst?
Wer hilft mir, das bei meinem Kind umzusetzen?
Das ist meine Arbeit. Ich schaue mit dir auf eure konkreten Situationen und darauf, an welchen Stellschrauben ihr drehen könnt.
Steckst du gerade mitten in einer Abklärung oder hast den Bericht schon und weisst nicht recht, was du damit anfangen sollst? In einer Einzelsession schauen wir, was dein Kind braucht, damit seine Stärken Platz haben. Dazu schauen wir, was dir dabei im Weg steht. Wenn dir Schreiben leichter fällt, geht das auch in der Flexiblen Begleitung per Nachricht oder Sprachnachricht.
Welches Angebot zu dir passt, klären wir auch gerne per Mail. Unter hallo@goniboller.ch erreichst du mich direkt mit ein paar Sätzen zu dem, was euch gerade beschäftigt.
Häufige Fragen zu Stärken bei ADHS
Was sind typische Stärken bei ADHS?
Eine Studie der University of Bath (2025) hat 25 mögliche Stärken abgefragt. Zehn davon schrieben sich Erwachsene mit ADHS deutlich häufiger zu als die Vergleichsgruppe, darunter Hyperfokus, Humor, Kreativität, Spontaneität, Intuition und Vorstellungskraft. Bei vierzehn Eigenschaften gab es keinen Unterschied, und bei Ausdauer lag die Gruppe ohne ADHS vorne. Diese Stärken sind keine Garantie, sie beschreiben eine Tendenz.
Ist ADHS eine Superkraft?
Nein. ADHS ist eine neurologische Besonderheit, die im Alltag oft anstrengend ist und für die meisten Betroffenen nicht wie eine Superkraft wirkt. Gleichzeitig ist sie auch kein reines Defizit. Passender ist der Blick auf eine Eigenschaft mit Bedingungen: Was daraus wird, hängt stark davon ab, ob Umgebung, Anforderungen und Unterstützung zum Gehirn dieses Menschen passen.
Was bedeutet Hyperfokus bei Kindern?
Hyperfokus meint einen Zustand tiefer, schwer unterbrechbarer Konzentration, der bei echtem Interesse von selbst entsteht. Er lässt sich nicht auf Ansage herstellen und auch nicht für Hausaufgaben einplanen. Für Eltern ist vor allem der Ausstieg herausfordernd, weil das Herausreissen aus dem Hyperfokus oft heftige Reaktionen auslöst. Vorwarnungen und ein weicher Übergang helfen mehr als ein sofortiger Abbruch.
Warum kommen Stärken in der ADHS-Diagnostik kaum vor?
Weil die diagnostischen Kriterien danach aufgebaut sind, Beeinträchtigungen zu erfassen. Ohne belegte Schwierigkeiten im Alltag gäbe es keine Diagnose und damit auch keinen Zugang zu Unterstützung. Manche Fachpersonen schreiben Ressourcen und Stärken zusätzlich in ihren Bericht, verlangt ist das aber nirgends. Es lohnt sich deshalb, dieses Bild bewusst durch eigene Beobachtungen zu ergänzen, gerade vor Gesprächen mit der Schule.
Wie erkenne ich die Stärken meines Kindes mit ADHS?
Am besten über Beobachtung statt über Tests. Hilfreich ist ein kurzes Protokoll über einige Wochen, in dem nicht nur schwierige Situationen stehen, sondern auch die Momente, in denen etwas gut lief, samt Notiz zu den Umständen. So zeigt sich mit der Zeit ein Muster aus Bedingungen, unter denen dein Kind zu seinen Stärken kommt. Und die Frage „was ist dir heute leicht gefallen“ bringt oft mehr als jede Einschätzung von aussen.
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Goni Boller ist Beraterin und Coach für Eltern von sensiblen, gefühlsstarken, wilden und neurodivergenten Kindern. Sie begleitet Familien dabei, zu verstehen, wie bei ihnen alle ticken, und Lösungen zu finden, die für alle passen. Damit der Alltag wieder mehr Spass macht und die Familie zusammenhält. Es geht dabei nicht nur um Ideen für den Umgang mit dem Kind, sondern auch um die eigenen Prägungen und Trigger, die oft genau dann im Weg stehen, wenn Eltern eigentlich anders reagieren möchten.
Selbst neurodivergent und Mutter von zwei gefühlsstarken Jungs kennt Goni diesen Familienalltag nicht nur aus der Theorie. Dazu kommt ihr Wissen aus der Coachingausbildung, aus der kindlichen Entwicklung und aus ihrem naturwissenschaftlichen Hintergrund. Als Coach arbeitet sie seit 2018. Mit ihrer Familie lebt sie im Aargau in der Schweiz.